Olsberger Hilfepunkte: Gute Adressen für kleine Menschen mit großen Sorgen

Olsberger Hilfepunkte: Gute Adressen für kleine Menschen mit großen Sorgen

Olsberg. Eine Schramme am Knie, die Fahrkarte verloren oder der Schnürsenkel, der partout nicht wieder zur Schleife gebunden werden will - auch kleine Menschen können Probleme haben, die aus der Kinderperspektive auf einmal riesengroß wirken. In der Stadt Olsberg gibt es in solchen Fällen gute Adressen: Die „Olsberger Hilfepunkte“. Da seit Beginn des Projektes eine ganze „Grundschulgeneration“ gewechselt hat und die Zahl der Hilfepunkte mittlerweile auf 21 angewachsen ist, geht das Olsberger Familienbüro mit neuen Info-Angeboten an den Start.

So gibt es im Familienportal auf der Homepage der Stadt Olsberg unter www.olsberg.de seit kurzem eine stets aktuelle Liste, wo Kinder Hilfe in Notsituationen finden können. Alle Hilfepunkte sind hier aufgeführt und mit der jeweiligen Homepage verlinkt. „So kann man jederzeit die Hilfe-Punkte auf dem Weg des Kindes nachschlagen oder vielleicht auch einfach mit dem Kind zusammen aufsuchen, damit die Hemmschwelle fällt, wenn das Kind mal wirklich Hilfe braucht“, empfiehlt Familienmanagerin Jutta Maas. Hintergrund: Der Olsberger Hilfepunkt ist ein Zeichen für Kinder, dass sie dort, wo der Punkt an der Tür klebt, Menschen finden, denen sie vertrauen können, die sich für ihre Sorgen und Nöte interessieren, die ihnen sofort und ganz konkret helfen wollen. Erkennbar ist der Olsberger Hilfepunkt am Logo mit Smiley, Rettungsring und Pflaster.

Um Kinder und Eltern über das Projekt zu informieren, verteilt Jutta Maas in diesen Tagen 2500 neu gestaltete Flyer und neue Plakate in allen Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet sowie bei den teilnehmenden Partner-Betrieben und den Ortsvorstehern. Die Hilfepunkte selbst befinden sich in Geschäften in der Kernstadt sowie in Assinghausen, und Bruchhausen, im Rathaus, der Stadtbücherei und im Aqua Olsberg. Natürlich gelte der Grundsatz, dass Kinder eigentlich überall um Hilfe bitten können, so Jutta Maas. Das Besondere an den Hilfepunkten sei aber, „dass hier genau hingeschaut wird und die Inhaber in der freiwilligen Selbstverpflichtung ihre eigene und die Integrität ihrer Mitarbeiter zusichern.“ Und immer wieder gebe es von den Projektpartnern die Rückmeldung, dass Kinder das Hilfsangebot in Anspruch nehmen  glücklicherweise bislang nicht für große Notlagen, aber eben für die kleinen Sorgen - vom verpassten Bus bis zum Anruf bei Mama.

Aus der Erwachsenenperspektive würden diese Probleme oft klein erscheinen, weiß Bürgermeister Wolfgang Fischer - bei den Hilfepunkten gelte aber der Grundsatz, die Kinder und ihre Sorgen immer ernst zu nehmen: „Unbezahlbar ist sicher einfach das gute Gefühl, auf dem Schulweg oder in der Freizeit an vielen Stellen die Möglichkeit zu haben, Hilfe zu bekommen.“ Auch Helmut Schmücker, Vorsitzender der Fachwelt Olsberg, freut sich über das Engagement der Mitgliedsbetriebe: „Man kann sicher sagen, dass sich der Rettungsring mit dem freundlichen Gesicht und dem Pflaster einen festen Platz im Ortsbild erobert hat.“

Weitere Unternehmen und Institutionen, die sich an der Aktion Kinderhilfepunkte beteiligen möchten, können sich bei Familienmanagerin Jutta Maas per E-Mail unter jutta.maas@olsberg.de oder telefonisch unter 02962/982207 melden.

 

 

 
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