Bürgerforum zum IKEK: Gute Ideen für Olsberg und seine Orte werden gesucht

Bürgerforum zum IKEK: Gute Ideen für Olsberg und seine Orte werden gesucht

Olsberg. Olsberg als attraktiven Standort für Wohnen und Leben weiterentwickeln - dies ist ein wichtiger Baustein im Olsberger Strategieprozess. Dazu sucht die Stadt Olsberg nun das Gespräch mit den Expertinnen und Experten für Wohnen, Arbeiten und Leben in Olsberg und seinen Dörfern: Mit den Bürgerinnen und Bürgerinnen selbst. Im Schulterschluss mit der Einwohnerschaft wird in Olsberg ein so genanntes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) erarbeitet.

Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine echte Chance für die Ortschaften im Stadtgebiet: Das Konzept soll die strategischen Ansätze und Ziele auf Ebene der Stadt Olsberg mit ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort verknüpfen. Wie können etwa angesichts des demografischen Wandels bedarfsgerechte Wohnangebote für Jung und Alt, ausreichende und attraktive Versorgungs-, Freizeit- und Gesundheitsangebote sowie ein vielfältiges Bürgerengagement in den Ortsteilen gesichert werden? Welche Projekte sind für die Weiterentwicklung in den nächsten Jahren besonders wichtig? Und wie können sie auch aus öffentlichen Förderprogrammen unterstützt werden? - Unter anderem auf diese Fragen soll das IKEK Antworten geben.

Dabei soll selbstverständlich an vorhandene Initiativen und Planungen in der Stadt Olsberg und in den Ortsteilen angeknüpft werden. Es geht z.B. um Maßnahmen zum Erhalt von ortsbildprägender Bausubstanz, zur dorfgerechten Gestaltung von Dorfstraßen, Dorfplätzen und Wegen, zur Begrünung im öffentlichen Bereich, zur Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen oder zur Umnutzung ehemals land- und forstwirtschaftlich genutzter Gebäude. Auch die Nahversorgung und das Mobilitätsangebot in den Ortsteilen sind Beispiele für die Themen des IKEK.

Der Stadt ist dabei die Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig. Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Wer sich hier mit seinen Ideen, Fachwissen und Vorstellungen mit einbringt, kann unser Handlungskonzept für die kommenden Jahre mitgestalten und erfolgreich machen - das ist eine große Chance.“ Er lädt alle Interessierten zu einem ersten Bürgerforum ein. Es findet am Dienstag, 16. Mai, um 19.30 Uhr im Haus des Gastes, Ruhrstraße 32, in Olsberg statt. Wolfgang Fischer: „Dort wollen wir über den Prozess informieren, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.“

Das mit öffentlichen Mitteln geförderte Entwicklungskonzept wird unter Beteiligung aller Bürgergruppen bis Ende des Jahres 2017 erarbeitet. Mit der fachlichen Unterstützung hat die Stadt Olsberg das Büro Institut für Regionalmanagement (IfR) aus Marl / Bad Berleburg beauftragt.

Besonderes „Bonbon“: Kommunen, die über ein IKEK verfügen, können künftig für Projekte - z.B. zur „ländlichen Entwicklung“ - 65 Prozent der Kosten beim Land NRW als Fördersumme beziehen, im Fall des Städtebauförderprogramms für kleinere Städte und Gemeinden, das speziell für die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge aufgelegt wurde, sogar bis zu 80 Prozent.

Informationen über den „IKEK“-Prozess, aktuelle Veranstaltungen und denkbare Mitwirkungsmöglichkeiten können interessierte Bürgerinnen und Bürger auch über die Homepage www.olsberg.de abrufen. Ansprechpartner für das IKEK ist bei der Stadt Olsberg Andreas Rüther, (Tel. 02962/982-217); beim Büro IfR Jens Steinhoff (Tel. 02365/856-8260).

 
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