Sozialwerk Sauerland beteiligt sich an Aktion "Kinderhilfepunkte" der Stadt

Sozialwerk Sauerland beteiligt sich an Aktion "Kinderhilfepunkte" der Stadt

Kinderhilfepunkt Sozialwerk
Michael Frese vom Sozialwerk Sauerland und Familienmanagerin Jutta Maas mit Plakaten, die auf den neuen Kinderhilfepunkt hinweisen.

Olsberg. Für Michael Frese ist die Aktion „Kinderhilfepunkte“ der Stadt Olsberg wie gemacht für sein Unternehmen: „Gerade wir als Jugendhilfeträger sind dafür prädestiniert“, betont Frese, einer von drei Geschäftsführern  des Sozialwerks Sauerland. Am neuen Standort in dem inzwischen kernsanierten Gebäude Am Schwesternheim 7, das früher das Krankenhauslabor beherbergte, befindet sich das Sozialwerk direkt in der Nähe der Schulen, vor allem der Grundschule. Plakat und Aufkleber sind bereits am Gebäude angebracht und signalisieren mit einem Smiley und einem Rettungsring: „Hier gibt es Hilfe bei kleinen und großen Nöten.“ Michael Frese drückt den Kindern die Daumen, dass es ihnen immer gut geht und sie keine Hilfe benötigen: „Wir hoffen natürlich für die Kinder, dass der Hilfepunkt nicht genutzt wird.“

Das Sozialwerk Sauerland besteht seit 1976 und ist vielfältig in der Jugendhilfe tätig. Erstes Projekt war das Haus Sonnenhof als „familienanaloges Kinderheim“, erläutert der Geschäftsführer. Kinder ab sechs Jahren werden dort auch heute noch betreut. Im Laufe der Jahre kamen drei Wohngruppen in Wiemeringhausen, Winterberg und Olsberg hinzu, außerdem zwei Tagesgruppen in Meschede und Warstein-Belecke. In sechs Regionalteams arbeitet das Sozialwerk im Hochsauerlandkreis und angrenzenden Regionen in Familien. 23 individuelle Wohn- und Lebensgemeinschaften (darunter 16 im HSK)  werden ebenfalls betreut – in diesen Fachpflegefamilien werden Kinder im Haushalt aufgenommen. Seit drei Jahren zählt auch eine Eltern-Kind-Einrichtung mit zehn Plätzen in Meschede-Calle dazu.

In der Arbeit mit Kindern hat das Sozialwerk somit jede Menge Erfahrung. Da bietet sich das Projekt der Stadt Olsberg geradezu an. Die Kinder kennen die Idee der Hilfepunkte: „Wir haben noch einmal 2500 Flyer an alle Schulen verteilt“, erklärt Jutta Maas, Familienmanagerin der Stadt Olsberg.

Für den Nachwuchs ist es wichtig, auch bei einem kleinen Malheur zu wissen: Bei den Kinderhilfepunkten finden sie jemanden, der zuhört, der ihnen einen Rat, ein Pflaster oder ein Glas Wasser gibt, der mal die Mama anruft, wenn sie den Bus verpasst haben, oder der ihnen einfach nur hilft, die Schuhe zu binden. Für Eltern bedeuten sie auch die Gewissheit, dass sich ihre Kinder an vertrauenswürdige Helfer wenden, betont Jutta Maas.

Neben dem Sozialwerk Sauerland (Am Schwesternheim 7), gibt es in der Stadt Olsberg 21 weitere Hilfe-Punkte: Markt-Apotheke (Markt 1a), Adler-Apotheke (Hauptstraße 46), Aqua Olsberg (Zur Sauerlandtherme 1), Bach Sanitärhandel (In der Ramecke 1), Becker Optik (Bahnhofstraße 6), DocMorris Apotheke (Bahnhofstraße 3), Café Deimel (Hauptstraße 71), Flamingo Reisen (Hauptstraße 100), zwei Filialen der Fleischerei Funke-Schnorbus (Bahnhofstraße 15 und Mittelstraße 16), Friseur Weber (Hauptstraße 53), Käpt’n Book (Markt 2), Konditorei Hagemeister (Ruhrstraße 9), Optik Hennecke (Stadionstraße 1), Physiotherapie Quellmalz (Hauptstraße 75), Rathaus Olsberg (Bigger Platz 6), Reiselaube (Ruhrstraße 7),  Sport Schettel (Hauptstraße 75) und Stadtbücherei Olsberg (Hauptstraße 73) sowie in Assinghausen nah & frisch Birkhölzer (Alter Schmiedeplatz 1) und in Bruchhausen Hoffmanns Backstube (Hochsauerlandstraße 29). In Kürze werden noch das Erikaneum und der Studienkreis in Bigge dazu kommen.

Weitere Unternehmen und Institutionen, die sich an der Aktion Kinderhilfepunkte beteiligen möchten, können sich bei Familienmanagerin Jutta Maas per Mail unter jutta.maas@olsberg.de oder telefonisch unter 02962/982207 melden.

 
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