IKEK: Mehr als 250 Bürger bringen sich ein - nächster Schritt Jugendworkshop

IKEK: Mehr als 250 Bürger bringen sich ein - nächster Schritt Jugendworkshop

IKEK fand eine gute Resonanz
Fünf IKEK-Bürgerwerkstätten fanden im Olsberger Stadtgebiet statt - wie hier in Elleringhausen war die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger überaus gut.
Olsberg. Sie sind die eigentlichen Experten, wenn es um Wohnen, Leben und Arbeiten in der Stadt Olsberg geht: Die Bürgerinnen und Bürger. „Sie wissen, was gut ist, was besser werden kann und wo der Schuh drückt“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. Deshalb setzt die Stadt Olsberg auch insbesondere auf die Bürgerbeteiligung, wenn das neue Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) erstellt wird. Mehr als 250 Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits eingebracht.

„Das ist ein tolles Zwischenergebnis“, freut sich Wolfgang Fischer. In fünf Bürgerwerkstätten im Stadtgebiet hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen und Vorschlägen an diesem „Zukunftskonzept für die Stadt Olsberg“ zu beteiligen. Ausnahmslos seien diese Bürgerwerkstätten sehr gut besucht gewesen - „das zeigt, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sehr wohl ein Interesse daran haben, wie es in der Stadt Olsberg weitergeht“, so Andreas Rüther, in der Stadtverwaltung Projektleiter für den IKEK-Prozess. Am 26. September soll nun noch ein eigener Jugendworkshop folgen. Dazu seien alle Jugendlichen aus dem Stadtgebiet eingeladen - „schließlich sind sie es, die in einigen Jahren die Zukunft in ihren Dörfern gestalten werden“, erläutert Andreas Rüther.

Hintergrund: Mit dem IKEK wird eine Gesamtstrategie für die zukünftige Entwicklung der Gesamtstadt erarbeitet. Dabei sollen die strategischen Ansätze und Ziele auf Ebene der Stadt Olsberg mit ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort verknüpft werden. Insbesondere für die Ortsteile sei das eine echte Chance, unterstreicht Bürgermeister Fischer: „Ein zeitgemäßes Profil und gute Ideen sind hier wichtige Bausteine für die Zukunftsfähigkeit.“

Um einen neutralen Blick auf die Orte zu gewinnen, waren vor jeder Bürgerwerkstatt zwei Mitarbeiter des Instituts für Regionalmanagement (IfR) aus Marl und Bad Berleburg in den jeweiligen Ortschaften unterwegs. Die Stadt Olsberg hat das IfR beauftragt, das IKEK zu erarbeiten und - nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates - der Bezirksregierung zur Genehmigung vorzulegen. Diese „Dorfspaziergänge“ wurden zur Basis für eine Stärken-Schwächen-Analyse, die dann wiederum in den Bürgerwerkstätten zu Diskussionen einluden, wie die Dörfer weiterentwickelt und für die Zukunft „fit gemacht“ werden können.

Einige Ideen: Öffentliche Gemeinschaftseinrichtungen wie etwa Treffpunkte und Bürgerhäuser sollen erhalten und verbessert, die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Bürgergruppen nach Kräften unterstützt werden. Ein besonderer Fokus könnte in den kommenden Jahren auf dem Ausbau altersgerechter Wohnangebote liegen. Ein häufig geäußerter Bürger-Wunsch war zudem mehr „Fußgänger-Freundlichkeit“ in den Ortsdurchfahrten. Auch die Infrastruktur wurde in den Blick genommen: W-LAN-Angebote und Ladestationen für E-Bikes würden Einheimischen und Besuchern gleichermaßen nutzen.

Informationen über den IKEK“-Prozess und aktuelle Veranstaltungen können interessierte Bürgerinnen und Bürger auch über die Homepage www.olsberg.de abrufen. Ansprechpartner für das IKEK ist bei der Stadt Olsberg Andreas Rüther, (Tel. 02962/982-217); beim Büro IfR Jens Steinhoff (Tel. 02365/856-8260).
 
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