IKEK: Olsberg und seine Orte entwickeln - im Schulterschluss mit der Bürgerschaft

IKEK: Olsberg und seine Orte entwickeln - im Schulterschluss mit der Bürgerschaft

Olsberg. Die Stadt Olsberg, ihre Dörfer und Wohngebiete weiterentwickeln und „zukunftsfest“ machen - das ist ein Handlungsfeld im Strategieprozess der Stadt Olsberg. Ein Baustein dazu könnte nun ein so genanntes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) werden. Mit dem Konzept soll eine Strategie für die zukünftige Entwicklung der Gesamtstadt und aller Ortsteile erarbeitet werden - und zwar im Schulterschluss mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Einstimmig haben jetzt die Mitglieder des Hauptausschusses dem Stadtrat empfohlen, „grünes Licht“ für ein solches IKEK zu geben. Stimmt auch der Stadtrat in seiner Sitzung am 15. Dezember zu, kann die Stadtverwaltung - nachdem auch die Bezirksregierung den Förderantrag genehmigt hat - einen entsprechenden Auftrag an ein externes Fachbüro vergeben. Das Konzept soll dabei ein „Brückenschlag“ von strategischen Ansätzen und Zielen auf Stadt-Ebene zur Umsetzung von ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort sein. Mögliche Themen: Die aktive Gestaltung des demografischen Wandels, um zentrale Funktionen zu stärken sowie eine gute Lebensqualität in Dörfern und Stadtteilen zu sichern und auszubauen.

Besonderes „Bonbon“: Kommunen, die über ein IKEK verfügen, können künftig für Projekte z.B. zur „ländlichen Entwicklung“ 65 Prozent der Kosten beim Land NRW als Fördersumme beziehen, im Fall des Städtebauförderprogramms für kleinere Städte und Gemeinden, das speziell für die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge aufgelegt wurde, sogar bis zu 80 Prozent. „Ohne IKEK sind diese Fördersummen deutlich geringer oder Förderungen gar nicht möglich“, weiß Franz-Josef Priebisch vom Fachbereich Zentrale Dienste, Bildung, Sport, Freizeit der Stadt Olsberg: „Ein IKEK bringt hier echte Vorteile.“ Insgesamt soll die Erstellung des IKEK rund 50.000 Euro kosten - 75 Prozent dieser Summe können aus Fördermitteln gedeckt werden; den Rest steuert die Stadt Olsberg bei.

Für die Erstellung des Konzeptes legt die Stadt Olsberg großen Wert auf die Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger. „Sie sind quasi die ,Experten‘ für ihre Orte - hier haben sie die Chance, sich mit ihren Kenntnissen und Wünschen einzubringen und ein erfolgreiches Handlungskonzept für die kommenden Jahre mit zu gestalten“, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer. Profitieren sollen dabei insbesondere die Dörfer: „Wenn im Schulterschluss mit den Dorfgemeinschaften zukunftsweisende Ideen entwickelt werden, haben wir mit einem IKEK deutlich verbesserte Chancen auf eine Umsetzung.“

 
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