Initiative informiert Anlieger: Licht-Ideen für Gebäude im Olsberger Ortskern

Initiative informiert Anlieger: Licht-Ideen für Gebäude im Olsberger Ortskern

Beleuchtungsmodell Ortskern
Die Visualisierung vermittelt einen Eindruck, wie private Gebäude im Olsberger Ortskern mit einer Beleuchtung wirken könnten. Interessierte Eigentümer, die mitmachen wollen, können sich noch bis zu den Sommerferien im Olsberger Rathaus melden. Bildnachweis: Indi*Light GbR
Olsberg. Das Olsberger Zentrum ins "richtige Licht rücken" – das ist eine Idee, die die "Initiative Ortskern Olsberg" (IOO) entwickelt hat. In der Initiative haben sich Anlieger, Gewerbetreibende, Fachwelt Stadt Olsberg zusammengeschlossen, um – parallel zu den baulichen Projekten – weitere private Maßnahmen für den Ortskern umzusetzen. Eine davon: Eine Beleuchtung von Gebäuden könnte ein sichtbares Zeichen für noch mehr Attraktivität im Stadtraum werden.

Über das Projekt informierte die IOO jetzt Immobilieneigentümer im Olsberger Rathaus. Hintergrund: Ein Teil der Fördermittel, die die Stadt Olsberg vom Land NRW für die Weiterentwicklung des Stadtkerns erhält, sind für private Maßnahmen vorgesehen. Anlieger oder Gewerbetreibende können auf diese Weise zu ihren privaten Investitionen im Ortskern von Olsberg einen 50-prozentigen Zuschuss aus den Fördermitteln des Landes erhalten.

Das gilt auch für die Idee, Gebäudefassaden und Giebel privater Immobilien mit Licht "in Szene zu setzen". Das Briloner Unternehmen Indi*Light hat dazu im Auftrag der IOO drei Beleuchtungsvarianten erarbeitet. Die erste Variante beleuchtet die Gebäudefassade von unten, in einer weiteren Variante werden die Gebäudekanten punktuell betont und die dritte Version setzt lineare Akzente insbesondere am Dach. Zu sehen waren diese verschiedenen Ansätze bereits im vergangenen Herbst während einer Probebeleuchtung am Haus Bahnhofstraße 10 (Haarmoden Schmücker).

Dabei müsse man stets prüfen, welche Variante für welche Fassade geeignet ist, so Ralf Bohle, Geschäftsführer von Indi*Light: "Die Beleuchtung muss in die Architektur eingebunden werden." Ziel sei es, eine angenehme, aber nicht störende Helligkeit zu schaffen – "und damit den Stadtraum erlebbar zu machen". Bürgermeister Wolfgang Fischer: "Wenn die Immobilieneigentümer es möchten, ist dies eine Möglichkeit, die Stadt weiter aufzuwerten."

Die IOO lädt deshalb Interessierte ein, sich bis spätestens zum Beginn der Sommerferien Mitte Juli bei Timo Caspari im Olsberger Rathaus zu melden, wo es auch nähere Informationen gibt. Möglich wäre es auch, sich mit mehreren Nachbarn zusammenzutun, um so vielleicht ein ganzes Gebäudeensemble untersuchen zu können, erläutert Ralf Bohle. Wichtig: Die Planungen sollen "aus einer Hand" erfolgen und auch die eingesetzten LED-Leuchten sollen von bewährten Herstellern stammen, um eine Dauerhaftigkeit zu garantieren.

In einem nächsten Schritt könnten dann Beleuchtungs-Ideen für die jeweiligen Gebäude entwickelt werden und konkrete Angebote von Elektrofachbetrieben für eine Umsetzung des Konzepts erfolgen. Wolfgang Fischer: "Je mehr Beteiligte mitmachen, desto günstiger könnte es nachher für den Einzelnen werden." Nach einer entsprechenden Entscheidung der IOO sei die 50-Prozent-Förderung ein attraktiver Anreiz, sich mit privatem Engagement für ein ansprechendes Erscheinungsbild des Ortskerns einzubringen.

Weitere Informationen zum Projekt sowie zum Verfügungsfonds allgemein gibt es bei Timo Caspari vom Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Olsberg, Tel. 02962/982288, E-Mail: timo.caspari@olsberg.de.
 
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