Kreisverkehr Hütten- / Bahnhofstraße: Zweiter Bauabschnitt startet am 6. August mit Vollsperrung

Der Kreisverkehr nimmt langsam Gestalt an.
Vor dem Start zum 2. Bauabschnitt für den Kreisverkehr Hütten- /Bahnhofstraße (v.li.): Michael Kappen und Herbert Schmidt (Hochsauerlandwasser GmbH), Arnold Donner (Firma Sauer und Sommer) sowie Jan Tillmann, Mitarbeiter im Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung. Bildnachweis: Stadt Olsberg
Olsberg. Die Bordsteine sind gesetzt im nordwestlichen Teil des künftigen Kreisverkehrs Hütten- / Bahnhofstraße, die Mittelinsel wird betoniert und auch der Asphalt ist in diesem Bereich bereits eingebaut: Der 1. Bauabschnitt am "Kreisel" unweit der Olsberger Pfarrkirche St. Nikolaus steht kurz vor dem Ende. Ab Montag, 6. August, beginnt der 2. Bauabschnitt – dann unter Vollsperrung der Verbindung von Bahnhof- und Hüttenstraße.

Das Team aus Stadtverwaltung, Abwasserwerk, Hochsauerlandwasser GmbH und beauftragten Unternehmen ist zufrieden: Man habe den Zeitplan komplett einhalten können – "trotz teilweise sehr aufwändiger Arbeiten", wie Jan Tillmann, Mitarbeiter im Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung, unterstreicht. So lagen die Kanalleitungen, die in der Unteren Sachsenecke erneuert worden sind, zum Teil in einer Tiefe von 4,50 Metern. Zudem wurden Versorgungsleitungen umgelegt und Hausanschlüsse für Trinkwasser und Abwasser erneuert, bevor die eigentlichen Straßenbauarbeiten beginnen konnten: Bordsteine lassen Mittelinsel und künftige Bürgersteige erkennen – der "Kreisel" nimmt Kontur an. Zu den bisherigen Arbeiten konnte Jan Tillmann ein sehr positives Fazit ziehen – eine wichtige Ursache dafür sei die hervorragende Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma Sauer und Sommer. Das Unternehmen lege einen sehr großen Wert auf die enge Abstimmung der baulichen Maßnahmen mit den Anliegern.

Im 2. Bauabschnitt wird sich das fortsetzen – "dann findet auch der Hauptteil der Straßenbauarbeiten statt", erläutert Jan Tillmann. Zuvor muss aber ebenfalls noch rund 100 Meter Kanal aus Richtung Kampstraße zum Kreisverkehr erneuert werden, ergänzt Michael Kappen von der Hochsauerlandwasser GmbH, die Betriebsführerin des Olsberger Abwasserwerks ist – "auch diese Abwasserleitungen liegen in rund 4,50 Meter Tiefe". Neben Arbeiten am südöstlichen Teil des künftigen Kreisverkehrs wird auch der Abschnitt der Hüttenstraße bis zur Einmündung der Kampstraße umgestaltet. Bis Dezember soll der Kreisverkehr fertig sein – mit Blick auf Art und Umfang der Arbeiten sei das ein "sehr ambitionierter Zeitplan", betont Jan Tillmann.

Möglich wird das unter anderem, weil unter Vollsperrung gearbeitet wird. Dies ist auch deshalb nötig, weil gesetzliche Vorgaben des Arbeitsschutzes eingehalten werden müssen. Eine Durchfahrt von Bahnhofstraße auf die Hüttenstraße in Richtung Gierskopp – und umgekehrt - ist ab Montag, 6. August, nicht mehr möglich. Für den Straßenverkehr nach und von Elleringhausen und Bruchhausen sowie die Wohnsiedlung Gierskopp wird eine Umleitungsstrecke über Assinghausen ausgeschildert. Wichtig: Innerstädtische Straßen, mit denen die Baustelle umfahren werden kann, sind wegen der geringen Fahrbahnbreiten für den Schwerlastverkehr nicht nutzbar. Eine Änderung gibt es auch für den Busverkehr: Für die Nutzer der der Linie R 31 (Olsberg - Bruchhausen) entfällt die Haltestelle Olsberg-Kindergarten.

Die Parkplatzanlage in der Kampstraße bleibt übrigens für Autofahrer aus Richtung Elleringhausen/Gierskopp während der gesamten Bauphase erreichbar. Im Dialog mit der Fachwelt Olsberg sowie den Nutzungsberechtigten der Anlage gilt dann auf dem Parkplatz eine Parkzeitbegrenzung von zwei Stunden. Hintergrund: Bürger aus Elleringhausen, Bruchhausen oder Gierskopp, die zum Einkaufen in die Innenstadt möchten, haben so eine einfache Möglichkeit zum Parken.

Wie schon bislang werde man einen engen Dialog mit den Anliegern pflegen, kündigt Jan Tillmann an. Er lädt Anlieger und Gewerbetreibende ein, rechtzeitig auf ihn oder die Verantwortlichen der ausführenden Firma zuzukommen, damit jeweils passende Lösungen gefunden werden können, um die Erreichbarkeit von Wohnhäusern oder Geschäften bestmöglich sicherzustellen. Dazu dient auch das "öffentliche Baubüro" im Haus Bahnhofstraße 10. Hier sind die Projektbeteiligten immer wieder vor Ort- nicht zu festen Zeiten, sondern je nach Bedarf und Baufortschritt. Für den Dialog mit Anliegern und Betroffenen sei man stets offen, so Jan Tillmann: "Wir müssen immer für den Einzelfall sehen, was möglich ist – und dazu müssen wir im Gespräch bleiben".

Weitere Infos rund um den künftigen Kreisverkehr sowie weitere Bestandteile des "ZentrenKonzept Olsberg 2025" finden Interessierte auch unter der Seite www.olsberg-gestaltet-zukunft.de im Internet.
 
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